Europa hat zweifellos ein historisches Krisenjahr hinter sich und die sozialen Folgen spüren wir deutlich: Viele Arbeitsplätze sind verloren gegangen und die soziale Lage verschärft sich. Millionen EU-BürgerInnen drohen in die Armut abzurutschen. Ganz gleich, ob jung oder alt, die Krise hat uns alle getroffen.
Doch die Europäische Union stellt im Kampf gegen die Auswirkungen der Coronakrise sehr viel Geld zur Verfügung. Insgesamt 672,5 Milliarden Euro. Mit diesen finanziellen Mitteln soll die Krise abgefedert und gleichzeitig auch der langfristige und nachhaltige Wiederaufbau Europas realisiert werden. Das heißt: Investition in den Klimaschutz, die Digitalisierung, Frauen und das soziale Europa. Wir müssen aus den vergangen Krisen lernen und in echte Zukunftsprojekte investieren!
Jetzt müssen wir sicherstellen, dass das Geld in Österreich und in allen anderen Mitgliedsstaaten transparent und zum Wohle aller verteilt wird. Es braucht einen Austausch mit den Sozialpartnern, Gewerkschaften, Städten, Ländern und Gemeinden. Am Verhandlungstisch muss Platz für alle sein, damit wir die richtigen Schritten gemeinsam entscheiden und tätigen können. Wer von den Wiederaufbauhilfen profitiert, darf nicht der türkise Finanzminister alleine entscheiden!
